Archive for September, 2008
Hallo Jungs!
Heute war ich wieder mit Freunden am Wasser um Barsche zu erlegen. Leider haben sich die Viecher ordentlich verkrochen und wir konnten nur einige fangen. Nach 2 Stunden bei dieser Kälte und keinem Erfolg, fing mein Bruder einen schönen dicken 65er Hecht. Gut genährt aber faul beim Drill gings dem Jungspund an den Kragen. In der Größe sind sie grade lecker. Ich habs schon fast aufgegeben und dachte ich montiere mal eine Krebsimitation (von Deps, 2 inch) und zupfte nur ganz leicht vertikal an der Stegkante runter. In 2,5 – 3 Meter Tiefe bekam ich 2 kleine Bisse. Dann kam ein Kollege vorbei und grad beim Shakehands kam der Biss … dachte eigentlich ein Barsch wäre es, aber nach der ersten Sturmflucht war klar, es ist keiner sondern Meister Lucius hat sich an dem kleinen Krebsimitat vergangen. An meiner sehr sensiblen Barschrute ging der ab wie die Sau, Paroli konnte ich ihn nur wenig bieten. Gott sei dank hab ich 1m Flourkarbon vorgeschalten und so konnte er nicht an die 0,06 geflochtene ran
. Der erste Sichtkontakt verriet was der Drill schon ahnen ließ. Hat er die magischen 100 oder nicht? Dann sahen wir das er recht zart an einem Hautfetzen hing und ich hatte schon Angst ihn zu verlieren. Dieses Mal aber drillte ich ihn aus, damit er mir keine Faxen beim Ablichten macht. Endlich K.O. konnten wir ihn sicher landen und das Maßband zeigte leider 96
. Bin zwar happy, dass es wieder ein großer sein durfte, aber der Meter will einfach nicht voll werden. Das Wort Salzstangerl ist wie geschaffen für den Hecht

Hallo allerseits!
Die letzten Wochen kam ich leider nicht viel zum Angeln. Wir konnten schon im Sommer einige Stellen ausmachen an denen sich dicke Barsche tummelten. Vorgestern war ich und Laura mit dem Boot unterwegs und ich nahm sicherheitshalber die Spinnruten mit
. Nach langen Überredungskünsten konnte ich sie doch überzeugen kurz an einem Barschspot Halt zu machen. Nach nur wenigen Minuten ließen sich die Ersten blicken. Einer der Dicken kam vorbei, um meinen Squirell näher unter die Lupe zu nehmen. Scheinbar gefiehl ihm dieser sehr, denn kurz gekuckt und gleich geschluckt
. Der Drill gestaltete sich etwas schwierig, weil rundherum ein hohes Holzgeländer steht. Mit einem beherztem Griff ins Maul konnte ich ihn sicher landen. Ein schöner 38er, wohl genährt und schöne Zeichnung. Natürlich wurde er wieder zurückgesetzt, um für Nachwuchs zu sorgen.

Barsch
Mfg Alex
Nun wird es nächtens schon frischer und das Wasser wird langsam kühler. Langsam lässt auch das Algenwachstum nach und in wenigen Wochen wird das Wasser auch klarer. Dann wird es wieder interessant mit Wobbler und Gufis nach Hechten zu suchen. Leider ist zurzeit noch zu viel los am Gewässer, Freizeitkapitäne, Schwimmer usw. Leider gibt auch noch die Batterie ihren Geist auf und so muss wieder eine kostspielige Anschaffung getätigt werden. Diesmal haben wir uns etwas schlauer gemacht, was die Stromversorgung eines Minn Kota 30 angeht. Er hat eine Maximalaufnahme von 30 Ampere und eine 100 Ah Batterie wird schnell ausgelutscht. Die richtige Berechnung für die Wahl der Ah (Amperestunden) lautet wie folgt: Verbraucher (Watt) durch Volt (12/24) = Ampere. Diese nun mit der gewünschten Einsatzdauer (Stunden) multiplizieren. Das Ergebnis mit einem Sicherheitsfaktor multiplizieren, bei Blei Batterien etwa 1,3 und bei Gel etwa 1,5. In meinem Fall sieht das nun so aus: 360/12=30, 30*6=180, 180*1,3=234. Das bedeutet ich müsste eine Batterie mit 234 Ah kaufen um auf der sicheren Seite zu sein. Unsere alte Autobatterie mit 100 Ah gab auch deshalb schnell den Geist auf, weil sie nicht für den Einsatz einer längeren Entladung konzipiert ist. Eine Autobatterie soll für etwa 15sec. eine hohe Spannung aufbaun, sprich fürs Starten eines Motors. Bei den Langzeitentladebatterien soll für eine, wie der Name schon sagt, längere Entladung genügend Strom vorhanden sein, ohne sie durch eine zu Tiefe Entladung zu beschädigen (Sulfatierung). Je nach Gelbeutel kann man sich für eine AGM, Gel oder Normale Batterie entscheiden. Wobei in jeder Batterie Blei verbaut ist, nur die Säure ist in jeder anders gebunden. Bei AGM ist die Flüßigkeit in Glasfasermatten um das Blei gebunden, bei Gel Batterien kann man es sich denken
und die normalen kennt ihr ohnehin. Der Vorteil von AGM’s ist der, das man sie einfach in beliebiger Position lagern kann, da sie praktisch keine Flüssigkeit verlieren können. Ähnlich unempfindlich und wartungsfrei sind Gel-Batterien. Um nun mit 2 Batterien, 2×100 Ah auf 200 Ah zu kommen muss man sie richtig koppeln, sonst erhöht sich nicht die Leistung sondern die Spannung und man hat statt 12V plötzlich 24V *gg*. Ebenfalls sehr wichtig ist die richtige Handhabung beim Laden. Das Gerät sollte nach vollständiger Ladung in den Standby Modus umschalten um einen Spannungsverlust zu vermeiden. Beim Entladen der Batterien ist auch darauf zu achten sie nicht unter 60% zu entladen, da sich die Zyklenfestigkeit dadurch rasant vermindert. Im Normalfall kann eine gut gewartete Batterie rund 1500 Zyklen erreichen, bei Fehlern am laufenden Band aber nur 200. Hoffe ich konnte euch da mal etwas Wissen vermitteln und ich werde auch noch berichten, ob sich der Kauf gelohnt hat. Leider komm ich beim schreiben immer vom hundertsten ins tausendste, man möge mir verzeihen
. Spätestens nächstes Jahr werden wir mehr wissen.
Grüße Alex















