Archive for März, 2009
Nach längerem Überlegen hab ich mich nun doch Durchgerungen eine Fotogalerie zu installieren. Zum Einsatz kommt Lightbox 2 und Nextgengallery für WordPress. Wenn man Pic’s im Blog anklickt öffnet sich automatisch die Lightbox und man kann das Foto in größeren Dimensionen betrachten. Sieht sehr gut aus und ist leicht zu Hanhaben. Ebenfalls neu ist das Gästebuch, scheut euch nicht Grüße da zu lassen
! Ich hoffe ich konnte den Blog etwas ansehnlicher für euch gestallten und wünsche euch dicke Fänge!
MfG Alex
Nach zeitigem Feierabend fand ich einen Zettel von GLS an der Tür. Das konnte nur bedeuten das die Ruten aus dem vereinigten Königreich endlich angekommen sind. Nach eineinhalb Wochen schlafloser Nächte konnte ich es kaum erwarten sie in Händen zu halten. Schnell ging es zum Paket-Shop und ab nachhause. Der erste Eindruck war überwältigend. Schwarzer Lack und rote Zierringe, einfach eine geile Kombination!
Der 50er Startring ist etwas ungewohnt und der Rest der G-Lite Beringung sieht optisch sehr gut aus. Die einfach Stege wirken auf den ersten Blick filigran aber bei genauerer Betrachtung sieht man das sie durchaus mehr Beanspruchung vertragen als man ihnen zutrauen würde.
Eigentlich bin ich kein Fan von Big Pitt Rollen und der Weitwurfwahnsinn hat an mir keine Spuren hinterlassen. Manche werden sich nun fragen wozu dann einen 50er Startring. Ganz einfach und erhlich, die Kosten wahren gleich zur Normalen Beringung und bei der plus 50 ist der Spitzen ring von größerem Durchmesser, so das Schlagschnur, Stopper oder über langes Leadcore einfach durchrutschen und nicht hängen bleiben! Das hatte ich öfter bei meinen alten Ruten.
Duplon findet sich einzig am Ende der Rute. Die Aluminium Abschlusskappe mit Logo wirkt schlicht und passt zum Understatement der X-Flite.
Selbstverständlich gibt es auch einen Schnurklipp der oberhalb des Fuji Rollenhalters, der meiner Meinung nach etwas zu “einfach” aussieht, angebracht ist.
Hier würde man sich mehr erwarten, angesichts der Preisklasse :/
Am Wochenende geht es damit erstmalig ans Wasser und ich hoffe natürlich auf einen ansehnlichen Einstand. Eine Ergänzung nach den ersten Drills und Würfen wird folgen.
MfG Alex
Zukünftig geht es darum, die erzielten Erfolge der Sanierung auf Dauer zu sichern. Dafür ist ein ausreichender Bestand an Unterwasserpflanzen unbedingt notwendig. Ausgedehnte Wasserpflanzenbestände und klares Wasser waren schon in der Vergangenheit charakteristisch für die Alte Donau. Die Eutrophierungsprobleme traten erst nach dem Verschwinden der Wasserpflanzen auf.
Makrophyten – Schlingpflanzen
Die Makrophyten, im Volksmund meist als Schlingpflanzen bezeichnet, stellen einen Nährstoffspeicher dar und stehen in Konkurrenz zu den Planktonalgen, welche für die Gewässertrübe verantwortlich sind. Diese Unterwasserpflanzen bilden einen eigenen Mikrokosmos im Gewässer. Sie bieten zahlreichen Kleinlebewesen und Fischen, wie zum Beispiel dem Hecht, Unterschlupf. Sie festigen den Gewässerboden und vermindern die Trübe. Trotz ihrer hohen ökologischen Wertigkeit sind die Unterwasserpflanzen bei Badegästen und Bootsbesitzern unbeliebt. Besonders betrifft dies hochwüchsige Formen wie das Ährige Tausendblatt, das bis zur Gewässeroberfläche heranwächst. Die Pflanzen verheddern sich leicht in den Schrauben der Bootsmotoren, behindern die Ruderinnen und Ruderer und “kitzeln” die Schwimmerinnen und Schwimmer an Bauch und Beinen.
Kleinwüchsige Pflanzenarten
Daneben gibt es kleinwüchsige Pflanzenarten wie die Armleuchteralgen, die aufgrund ihrer Wuchsform unbemerkt bleiben und keine Störungen verursachen, ihre ökologische Funktion aber dennoch erfüllen. Mit dem Bewusstsein um die Bedeutung der Unterwasserpflanzen wurden seit dem Beginn des Sanierungsprogramms Anstrengungen unternommen, um sie wieder in der Alten Donau anzusiedeln. Im Jahr 2002 führten diese Maßnahmen schließlich zum gewünschten Erfolg.
Die Ursache für das Ausbleiben der Makrophyten lag in einer mangelhaften Lichtversorgung der Pflanzen, besonders am Beginn der Vegetationsperiode im Frühjahr. Durch eine zeitlich begrenzte Wasserspiegelabsenkung im Frühjahr konnten die Lichtbedingungen zu diesem wichtigen Zeitpunkt für die Wasserpflanzen verbessert werden. Bei niedrigem Wasserstand kann bei gleicher Gewässertrübe mehr Licht zum Boden vordringen als bei hohem Wasserstand. Zusätzlich benötigen Unterwasserpflanzen eine Dynamik in den Wasserspiegellagen. Diese Dynamik war in der Alten Donau in den letzten zwei Jahrzehnten kaum mehr vorhanden. Die mittleren Wasserstände in der Alten Donau wurden durch den Bau der Neuen Donau und durch die Errichtung des Kraftwerkes Freudenau deutlich angehoben, die Wasserstandsschwankungen stark verringert. Die ökologisch bedeutsamen Niederwasserstände im Frühjahr bleiben seither aus.






















