Archive for Juni, 2009


Bisse ohne Ende…

Nach einigen Wochen relativer Beisflaute hat sich alles geändert, das trübe Wetter dürfte unseren gezahnten Freunden gut tun. Momentan sind sie in einem fress Rausch der seines gleichen sucht. Einige Fehlbisse mussten wir leider hin nemen. So mancher ging nach wenigen Würfen doch noch drauf und der Rest war einfach zu gierig :) Übrigens hab ich mich gut auf die Shimano Kombo eingestellt und mittlerweile macht es richtig Spaß mit ihr zu drillen. Meine preverierte Farbe ist momentan Weiß, wobei auch der Lilla Kopyto seine Fische brachte. Die Latte lag bei etwa 70cm, was nicht sonderlich groß ist, aber dennoch Laune machte. Gegen Abend fuhren wir noch einen meiner Lieblings Spots an und konnten da den letzten des Tages verhaften. Leider hatten wir es eilig nachhaus zu kommen, sonst währen sicher noch einige mehr gefangen worden. An besagter Stelle konnten auch sehr große Schuppenkarpfen ausgemacht werden, die wir morgen versuchen werden zu überlisten. Für einen 15+ sollte es locker reichen, denn gesehen wurden weit aus schwerere Exemplare. Falls es Berichtenswertes gibt, lest ihr es hier in etwa 2-3 Tagen.

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Tight Lines, Alex.

Speedmaster MH und Aspire 2500FA

Nachdem ich mich dieses Jahr vermehrt mit dem Spinnen auf Zander beschäftigen möchte habe ich mich dazu entschlossen eine neue Kombo anzuschaffen. Die Entscheidung fiel rasch auf Shimano, da ein bekannter Tackeldealer in meiner nähe unschlagbare Preise hat. So konnte ich bis zu 50% gegenüber dem Originalpreis sparen.

Zur Rolle: Shimano Aspire 2500 FA

Als Rolle für diesen Zweck kam mir gleich  die Twin Power in den Sinn. Als ich dann beim Händler stand und sah das die Aspire nur um 39€ teurer war musste ich nicht lange überlegen um mich für  die Stella Schwester zu entscheiden. Technisch gleicht sie fast ihrem Teuren Vorbild, lediglich bei den Kugellagern fehlen vier Stück, somit kommt sie auf neuen plus ein Walzenlager. Technisch ist sie der Twin Power weit überlegen und ein echtes Gustostückerl ist die sehr fein justierbare Frontbremse! Weiters lassen sich natürlich auch die Einstellungen für die Wicklung am Spullenkopf verändern und man kann sie auch mit nur wenigen Handgriffen von links auf Rechtshandbetrieb umbauen. Der Griff ist mit einer weichen Gummibeschichtung versehen was ihn gut in den Fingern halten lässt.  Für das Spinnen vom Boot aus musste sie natürlich nicht recht groß ausfallen und mit der 2500 FA Version bin ich auch vom Ufer aus gut bedient.

Fazit:  Es sind die Details und die technische Raffinesse die diese Rolle auszeichnen!

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Zur Rute: Shimano Speedmaster 270 MH

Ich hab  noch ein gemischtes Gefühl, ihre parabolische Aktion irritiert mich noch. Bei den von mir verwendeten Ruten kommen meist Semiparabolische Blanks zum Einsatz. Bis ich mich daran gewöhnt habe wird noch etwas Zeit vergehen müssen. Der erste Eindruck der Rute war allerdings sehr hochwertig und in dieser Preisklasse erwartet man ja auch ein sehr gutes Finish. Der Kork sieht gut verarbeitet aus und wurde auch Imprägniert, Power Cork nennt das Shimano. Weiters zählen T-Lite Hardlite Beringung und der schöne schlanke und vor allem schnelle Blank, der, hergestellt mit Biofibre Faser Technologie, zu ihren Qualitäten. Der Rollenhalter gefällt mir sehr gut, quasi keine Unterbrechung des Korks im bereich des Rollenhalters. Er liegt sehr angenehm und satt in der Hand und ist etwas dicker als im letzten Drittel. Ihr Wurfgewicht stelle ich nicht in Frage, aber ob man noch mit einen vierzig Gramm Jig vernünftig führen kann, sei dahingestellt.  Für das Jiggen sind meiner Ansicht nach Jighakengewichte bis fünfzehn Gramm ideal. Klar kann man auch schwerere Köder werfen. Für große Wobbler würde ich nicht über zwanzig Gramm verwenden, da man dann nicht mehr so ein feines Feedback hat, was sie im unteren Gewichtsspecktrum so auszeichnet. Wer semiparabolische Ruten gewöhnt ist sollte den Anschlag etwas härter ausfallen lassen da der parabolische Blank mehr Energie schluckt.

Fazit: Eine sehr hochwertige Rute die sich durch ihre schnelle Aktion auszeichnet. Weite würfe sind mit ihr kein Problem.

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MfG Alex

Die Erlösung!

Endlich, nach tagelangen Ansitzen und unzähligen Spinntouren konnte ich einen stattlichen Zander erbeuten. Im Mai wurden schon welche von mir mit der Castingrute verhaftet, zu der Zeit war er aber noch geschont und durfte sich wieder davonmachen. Da ich ja bekanntermaßen ein fleißiger Releaser bin, wollte ich mir schon länger einen Zander gönnen. Ich ging recht optimistisch an die Sache ran und dachte, es wird nicht lange dauern und ein Stachelritter landet im Kescher. Irrtum, es dauerte fast eine Woche mit totenstillen Nachtansitzen und Spinntouren unter Tags. Dienstag Abend setzten wir uns wieder an, an diesem Tag war ich mit meinem Bruder unterwegs, der ebenfalls versuchte, einen zu fangen. An einem Steg angelangt, an dem wir schon letztes Jahr welche fangen konnten, kam ein Köfi an den Haken. Als ich noch am Einstellen des Schnurstoppers war, sah ich dass schon ein Hecht parat stand und sich am Köderfischchen vergriff. Der Anhieb ging ins Leere und so legte ich die Montage erneut aus. Nach geschätzten zehn Minuten bekam ich einen sauberen Biss, der Schwimmer tauchte ab und kam nicht mehr hoch. Zuerst dachte ich an den Hecht der schon einige Minuten zuvor versuchte den Köfi zu schnappen, doch nach einem kurzen Drill sah ich dass es ein schöner Zander mit 61cm war. Gott sei gepriesen, das ging mit der Zeit auf die Substanz, immer schneider nach Haus zu fahren. Zum Schluss noch zwei Pics…

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MfG Alex