Archive for Juli, 2009


Die Durststrecke…

Leider konnte ich die letzten 2 Wochen keine Beiträge verfassen, da mir beide Rechner fast zeitgleich eingingen. Letzte Woche traf ich mich mit einem Kollegen am Wasser um einige Tage auf Karpfen zu fischen. Leider verschlechterte sich das Wetter und es war unangenehm stürmisch. Die erste Nacht blieb ruhig und so konnte ich wenigstens etwas länger schlafen. Gegen Mittag der erste Run, eigentlich wollte ich gerade essen und kam nicht zu einem Bissen :) . Es war ein Spiegelkarpfen der sich zu wehren wusste. Seine sehr hohe Flanke wusste er einzusetzen und es dauerte geschlagene 20 min. bis ich ihn Keschern konnte. An meinem Angelplatz ist es, für Altedonauverhältnise recht tief. Ständig flüchtete der Carp nach unten. Am meisten fürchtete ich allerdings die Freizeitausflügler, die mit den Mietbooten keine Abstände zu uns Fischern halten und einem sogar noch im Drill in die Schnur fahren würden. Als der Glatte über die Maschen glitt war mir jedenfalls leichter. Am Wiegesack zeigte die Nadel glatte 17 kg an, dem Drill nach zu urteilen sollten 20+ draufstehen :) . Dennoch ein sehr schön gewachsener Fisch. der Nachmittag brachte dann noch einen 7 kg Schuppi. Das war es leider auch schon, die Ausbeute war relativ mager, 3 Tage 2 Fische. Wie gewohnt noch ein Foto!

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Mfg Alex

Nachtaktion!

Beim vorletzten Spinntrip wurden wir auf einem Haufen Karpfen aufmerksam die in einem abgegrenzten Bereich der Alten Donau ihre Kreise zogen. Kurzerhand haben wir Spontan einen Nachtansitz mit meiner Zille beschlossen. So trafen wir uns schon mittags um etwas vor zu füttern und anschließend einige Stunden auf Hecht zu spinnen. Um 18 Uhr haben wir uns wieder an besagter Stelle eingefunden und begonnen alles aufzubauen. Mario und ich wollten natürlich auf unsere Liegen nicht verzichten, fraglich war nur ob sie sich auch auf dem Boot aufstellen lassen würden. Dann kam auch noch ein Gewitter und die Brollies mussten ebenfalls Platz finden. Doch alles kein Problem, so hätten wir es tagelang ausgehalten :) . Die Ruten wurden auf Rodpods im Wasser abgelegt. Nachdem die Ruten ausgeworfen waren dauerte es nicht lange und um 19.30 hatte ich bereits 2 schöne Spiegler gelandet. Mit 15kg und 11kg. Die Schwierigkeit beim Drillen lag an den seitlich weit raus ragenden Baumleichen, die, falls die Fische zu viel Schnur nahmen, gefährlich werden konnten. Die Drills waren Hammerhart und keiner schaffte es sich in die Bäume zu stellen. Dann war leider bis 1 Uhr Nachts nicht viel los. Etwas nach 1 Uhr Nachts riss mich der Bissanzeiger aus dem Schlaf, ein beherzter Sprung ins kalte Nass und der Drill konnte beginnen. Bis 11 Uhr mittags konnten wir 7 Fische landen, wobei die Schwersten schon am Vorabend gelandet wurden. Alles in allem ein gelungener Ansitz. Weitere werden mit Sicherheit folgen.

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Mfg Alex