Archive for August, 2009


Der weg zur Forelle.

Mittwoch, vier Uhr früh, der Wecker läutet. Ich bin nicht ausgeschlafen und noch todmüde. Der Pillowman hat seine Spuren hinterlassen und ich versuche mich frisch zu machen, ein schnelles Frühstück und auf geht es zum Treffpunkt um mich mit meinem Bruder auf den Weg zu machen. Es geht nach Oberösterreich, am Klauser See.Der See wurde mit Fertigstellung der Staumauer 1975 zu einem sieben Kilometer langem Naturparadies. Beeindruckende Felswände säumen die Ufer und ab und zu kommt ein Zufluss in den Blickwinkel. Gerade hier ist der See am saubersten und ein Hotspot zugleich. Zu fangen gibt es meines Wissens nach Bach und Regenbogenforelle, wobei letztere erst ausgesetzt wurden, Hecht und auch Karpfen. Die Wassertemperatur lag bei bescheidenen dreizehn Grad, und das mitten im August ;) . Die tiefste Stelle ist mit etwas über vierzig Meter angegeben. Leider hat es, wie fast überall diesen Sommer, in letzter Zeit stark geregnet und so war das Wasser recht trübe! Wir kahmen gegen halb neun Uhr morgens an und sahen schon einige Fischer Forellen drillen. Das machte uns natürlich Mut das es ein erfolgreicher Tag werden würde, doch der weg zur ersten Forelle sollte ein Steiniger werden, wie sich noch herausstellen würde. Wir mieteten für dreißig Euros ein Fischerboot an und nach dem Gabelfrühstück ging es hinaus.

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Unser Großvater war ebenfalls mit von der Partie und wollte lediglich am Ufer fischen und so entsprochen wir seinem Wunsch und liesen ihn an einer viel versprechenden Stelle an Land. Wir versuchten unser Glück weiter vom Boot aus, was an den meist unzugänglichem Ufer um einiges vielversprechender war. Um eventuelle Nachläufer zu sehen stiegen wir auf die hintere und vordere Plattform des E-Bootes um so den Sichtwinkel steiler zu halten. Alls Köder verwendete ich von Illex den Tiny Fry, Flat Fly und natürlich die Squirrel 61! Außerdem versuchte ich dieses mal einen Lucky Craft 48SP, der wie sich herausstellen sollte, als einer der fängigsten Köder. Nach etwa zwei Stunden dachte ich schon das wir auf dem Holzweg waren und zweifelte schon das wir überhaupt heute noch eine zu Gesicht bekommen. Dann bekam ich einen hammer Biss und nach wenigen Sekunden war der Traum von einer fetten Forelle auch schon wieder vorbei. Der Haken blieb einfach nicht sitzen, woran das lag hab ich noch nicht herausgefunden. Das Problem hatten wir auch bis zum Abend nicht in den Griff bekommen können. mittlerweile war es mittag und hatten nur einen Fehlbiss und nichts im Setzkescher, wie entmutigend. Nun hieß es sich zu stärken und was gutes zu mittag essen um dann den restlichen Tag noch fit auf den Beinen zu sein. Es bot sich das Restaurant mit dem Bootsverleih an und so kehrten wir dort ein.

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Um ein Uhr ging es wieder hinaus und in den nächsten Stunden sollte sich nichts an unserem vermeintlichen Blank nichts ändern. Wir warfen zumeist das Ufer ab, wo wir glaubten am ehesten eine zu erwischen, und dann kam um etwa  16.30 der erste Biss an Jürgens Rute, und siehe da, sie hing! Eine schöne Regenbogenforelle mit 38cm landete im Kescher.  Wir beschlossen nun wieder Richtung Staumauer zu fahren und unser glück dort zu suchen. Auf dem weg dahin stieg mir auf dem in voller Fahrt geschleppten Pointer eine ebenfalls schöne Regenbogner ein. Gott sei dank, nicht schneider ;) . Gegen 18 Uhr hatten wir die Staumauer erreicht und wir sahen bereits die ersten Salmos an der Wasseroberfläche steigen und wieder stieg eine auf den Pointer ein.

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Jürgen versuchte es mit einem Spinner und hatte wesentlich mehr Bisse. Man konnte gut erkennen wo eine Forelle zog und  einen Meter vorm Fisch zogen wir unsere Köder durch. Meist bemerkten sie sofort den Köder und attackierten ihn mehrmals bis sie hingen. Jetzt bekamen wir Bisse schlag auf schlag und es war ein regelrechtes Beißfeuerwerk. Leider waren auch einige Aussteiger dabei, die lassen sich aber nicht ganz vermeiden. Eine ganze Stunde fingen wir als währen wir auf einem ein Hektar großen, überbesetzten, Teich! Dann wurde die Frequenz mit der die Attacken kahmen weniger und es wurde langsam schwerer eine auf den Haken zu bekommen. An der durch Baumstämme gezogenen Treibgutsperre stand ein feister Meterhecht, der wie wir vermuteten auf Jagd war und sich sicher einige Salmoniden einverleiben würde. Einmal angeworfen verschwand er wieder im Tiefen. Die Tiny Fry’s hatten auch gute Arbeit geleistet und so konnten wir insgesamt acht Stück Regenbogner verhaften. Noch eine kleine Info zum Schluss: Man darf fünf Stück Forellen pro Person mitnehmen, Hechte sind frei zur Entnahme! Wir werden mit Sicherheit dieses Jahr noch einmal unser Glück am Klaus See suchen. Ein herrlicher und erfolgreicher Angeltag ging zu Ende, bis bald.

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MfG ALex

Crankbait Shop

Seit kurzer Zeit gibt es auch einen Crankbait Shop! Dort wird es in naher Zukunft viel Kleidung für den Ambitionierten Angler zu kaufen geben. Erst müsst ihr euch mit meinem Logo zufrieden geben, viele Fun Shirts und kleinere Artikel sind geplant und brauchen noch etwas an Zeit für die Umsetzung. Für Anregungen kann man mir gerne eine E-Mail schreiben, ich schreibe auch gern zurück. Bin gerade dabei für die Raubfischer unter Euch einige Produkte zu gestallten. Auch die Karpfenfischer werden auf ihre Kosten kommen, das dauert aber noch einige Zeit. Ich hoffe es gefällt euch das eine oder andere Teil und freue mich auf euren Besuch im Shop, den ihr HIER oder in der Sidebar über das Crankbait Logo erreichen könnt! Bis demnächst …

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MfG Alex

Ottenstein …

Gestern zeitig am Morgen fuhren wir nach Ottenstein um das Revier II unsicher zu machen. Um 7.30 hat das Gasthaus Hanni aufgesperrt und uns die Lizenzen vertickt … stattliche 40.40 €uronen pro Person und 2 Ruten. Dafür war das Boot (kurz vorm Zerfall) mit 12 €ros recht günstig. Unser alter Raubfischguru war auch mit von der Partie und so gingen wir die Sache mit erheblichen Optimismus an. Unser Großvater wollte vom Ufer aus auf Zander/Hecht angeln und so zogen wir unsere Spinning Sesion durch. Bis etwa 13 Uhr suchten wir potentielle Stellen mit Gufis und Twistern ab, erfolglos.
Zwar gab es unzählige stellen mit hartem Untergrund, aber die Stachelritter wollten sich partut nicht erbarmen und wenigstens einmal zupacken. Um 11 sahen wir einen Hecht am Ufer räubern und natürlich wurde gleich angeworfen und auch gehakt :). Leider kein Riese und so wurde natürlich Released. Um 13 Uhr dann die Umstellung auf Hecht. Ebenfalls vom Boot 30-40m Zone bis zum Ufer ebgeklopft. In allen Tiefen und Variationen, dann, auf einen etwas schneller geführten Gufi,ein Biss unter einem, bis ins Wasser ragendem Baum. Ein schnuckeliger Zander mit etwa geschätzten 40cm und hat sich den 12cm Gufi bis zum Anschlag reingehaun :) Bis 18 Uhr ging der Angeltrip. Von den meisten die mit Sideplaneren unterwegs waren konnten wir erfahren, das in letzter Zeit so gut wie gar nichts geht und man mit dem nicht gerade guten Ergebnis zufrieden sein muss.
Unser Großvater, der das Wasser schon seit 40 Jahren wie seine Westentasche kennt, befischte das Revier schon da gabs gerade erst mal 4 Jahreskarten ;) , ging ebenfalls leer aus. Hätte ihm einen schönen Fang gegönnt, auf seine alten Tage.
Ein weiterer Aspekt der hier auch schwer zum Tragen kommt ist der das der Stausee momentan 5m über normal liegt (letzte Woche noch 6m drüber). Also abwarten und in Geduld üben, wir kommen wieder! ;)

MfG Alex

P.S.: Es tat außerordentlich gut die Natur wieder in vollen Zügen zu genießen … unpackbare Landschaft :!:

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